Falls eine Linkstrecke unterbrochen oder gestört ist, kann dieser Linkausfall über andere Digipeater oder über das Internet [Igate] überbrückt werden.
Die meisten Digipeater arbeiten in Europa auf UHF (430 Mhz), wobei aber auf den verschiedensten Frequenzbereichen PacketRadio-Verbindungen möglich sind. Außerdem können ebenfalls Direktverbindungen zwischen Funkamteuren mittels Packet Radio ohne Digipeater hergestellt werden.

Screenshot des PR-Programmes Paxon (Mitschnitt einer Verbindung zu DB0FHN mit anschließender Verbindung zur Mailbox OE9XPI)
Nach der Verbindung zu einem Einstiegsdigipeater (meist mit 1k2 Bits/Sekunde oder auch 9k6 bps, aber auf den höheren Frequenzbereichen auch wesentlich höhere Geschwindigkeiten, was weniger mit der höheren Frequenz als vielmehr mit der größeren erforderlichen Bandbreite zusammenhängt) können Textnachrichten oder auch Dateien (Bilder,...) an andere Funkamateure gesendet (Convers / Chat) oder Mitteilungen/Bilder aus Bulletins (Boards mit verschiedenen Themen / Forum) gelesen oder verfasst werden.
Des Weiteren ist es möglich, Nachrichten an ein Postfach (wie Emails) zu senden.
Jeder Funkamateur kann sich auf einer Mailbox ein Adresse ["Emailadresse"] einrichten, über die er Nachrichten erhalten kann.
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Rufzeichen
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@
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rufzdermailbox
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.region
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.landeskuerzel
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.kontinent
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DO1ABC
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@
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DB0FHN
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.#BAY
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.DEU
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.EU
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DL1RSF
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@
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OE9XPI
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.AUT
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.EU
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Die Boardnachrichten oder Mails werden auf Mailboxen gespeichert und können dort später vom Empfänger abgerufen werden.
Wie hört sich ein solches Signal an? ^^^ Zum Hörbeispiel ^^^

Mit einem solchen Aufbau kann man mit fast jedem PC Packet Radio Betrieb durchführen.
Entweder simplex (alle Stationen und Digipeater auf einer Frequenz) oder duplex (Stationen auf der Eingabe und Digipeater auf der Ausgabe).
Es gibt zwei Methoden zur Übertragung, eine arbeitet mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 1k2 (=1200) bits und die andere mit 9k6. Es wird bei beiden mit Fehlerkorrektur gearbeitet.
Bei 1200 Bit pro Sekunde wird ein Signal mit entweder 2200 Hz oder 1200 Hz auf den Sendereingang gegeben (AFSK = Audio Frequency Shift Keying). Eine der Frequenzen entspricht dabei eins bzw. null.
Dies ist allerdings nicht mehr bei 9600 Bits/s möglich, sodass der Sender direkt moduliert werden muss (mit einer kleinen Bandbreitenmodifikation des NF-Signals).
Jedoch gibt es auch Methoden für noch schnellere Übertragungen mit allerdings wesentlich höherer Bandbreite.
Zudem sind unterschiedliche Verfahren zur Verteilung der Sendezeiten (ALOHA DAMA CSMA) üblich.
Neben VHF und UHF (Erklärung: VHF / UHF) wird ebenso auf Kurzwelle (Erklärung: Kurzwelle) PR-Betrieb gemacht. Allerdings muss dazu die Übertragungsrate reduziert werden, um eine geringere Bandbreite (300 Baud) zu erreichen. Außerdem sind dann kurze Nachrichten angebracht.
Seit 2008/09 befindet sich das HAMNET (Highspeed Amateurradio Multimedia NETwork) im Aufbau, das auf Funkbasis von Funkamateuren entworfen und aufgebaut wird. Durch die Nutzung gleicher Protokolle wie im World Wide Web (Internet) sind diesselben Anwendungen möglich. Die Geschwindigkeiten liegen im 13cm/6 cm-Band in der Größenordnung von bis zu mehreren Zehn Mbit/s in Sende- und Empfangsrichtung.