Amateurfunk 
Dominik Bok
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Klassen

  • Übersicht der Amateurfunkklassen A und E

  • Näheres zum 6-Meter Band (50 Mhz)

  • Änderungen der Klasse E (2006)

  • Internationaler Betrieb


Übersicht der Amateurfunkklassen A und E

In Deutschland und vielen anderen Ländern gibt es mehr als eine Amateurfunkklasse. Dies sind in Deutschland die Klasse A und Klasse E (wie Einsteiger).

Klasse A

Klasse E

Frequenzbereiche:

Zur Erklärung der Ausbreitung / den Frequenzbereichen

alle in dem Land/ Region zugelassenen Amateurfunk-
bänder
Teile des Kurzwellenbereiches
160m - 1,8 Mhz; 80m - 3,5 Mhz; 15m - 21,0 Mhz; 10m - 28 Mhz

VHF und UHF
2m - 144 Mhz; 70cm - 430 Mhz

SHF
3cm - 10 Ghz

max. Sende-
leistung:
750 W Senderausgangsleistung (PEP) max. 100 W auf Kurzwelle

75 W auf 2m und 70cm

5 W auf 10 Ghz

Hier wird nur eine Übersicht geliefert. Bitte die Nutzungsbestimmungen einzelner Bandbereiche beachten !!!

Weitere Infos:
(externer Link-pdf) Übersicht über die Frequenzen des Amateurfunks mit Angaben zur Klassenberechtigung (Seite 84-85) aus dem Fragenkatalog Betriebl. Kennt. http://www.bundesnetzagentur.de/cae/servlet/contentblob/38290/publicationFile/2613/BetriebVorschriftFragKlAuEId7830pdf.pdf


Die Klasse A hat die "vollen" Rechte. Dies bedeutet, dass sie die maximal zulässige Sendeleistung und alle in dem Land/der Region erlaubten Frequenzbereiche benutzen darf. Jedoch wird mehr technisches Wissen als für die Klasse E verlangt. Die Prüfungsfragen für die Klasse E sind zumindest im technischen Niveau deutlich reduziert, sodass sich diese Klasse für Einsteiger anbietet.

Die Fragen zur Betriebstechnik und den Vorschriften sind für beide Klassen die gleichen.

Im Moment wird ein Konzept für eine neue Klasse K diskutiert, welche unterhalb der Klasse E angesiedelt werden soll. Hierbei soll der Großteil der Fragen (60%) auf Betriebstechnik ausgerichtet und ein Amateurfunkpraktikum vorgeschrieben werden. Allerdings soll das Selbstbauprivileg erhalten bleiben.

[Informationen aus Württemberg-RS KW 48]

Nach Gesprächen des RTAs mit der BNetzA / dem BmWi am 08. Oktober 2009 ergab sich, dass es eine neue Einsteigerklasse geben wird.
Quelle: http://www.darc.de/user-cgi/user.pl?Aktion=langtext&Key=1428

Quellen/Links:(pdf) Übersicht über die Frequenzen des Amateurfunks mit Angaben zur Klassenberechtigung (Seite 84-85) aus dem Fragenkatalog Betriebl. Kennt. von bundesnetzagentur.de
http://www.bundesnetzagentur.de/cae/servlet/contentblob/38290/publicationFile/2613/BetriebVorschriftFragKlAuEId7830pdf.pdf

Das langfristig geplante CEPT-Klassensystem von dj4uf.de
http://www.dj4uf.de/lehrg/CEPT.htm

Konzept für die Klasse K auf darc.de
http://www.darc.de/distrikte/c/PDF/klassek.pdf


(intern) Prüfungsrelevante Informationen und der Link zu den Fragebögen unter Ausbildung/Links
http://www.alsor.de/info_ausbildung.html

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Näheres zum 6-Meter Band (50 Mhz)

Bei der Nutzung des Frequenzbereiches um 50 Mhz (6-Meter Band) sind bestimmte Beschränkungen zu beachten.
Die Sperrzonen in Deutschland wurden offiziell durch die Verfügung 69/2007 im Amtsblatt 24/2007 der Bundesnetzagentur nach Abschalten der TV-Sender aufgehoben. Davor durfte kein Funkbetrieb innerhalb der Sperrzonen um Fernsehsender erfolgen, die diesen Frequenzbereich nutzten.

Des Weiteren dürfen keine Störungen auftreten und der Funkamateur muss während des Betriebs unter einer zuvor in einer gesonderten Betriebsmeldung festgelegten Telefonnummer erreichbar sein. Für den Betrieb auf 6-Meter besteht zusätzlich die Pflicht ein Logbuch über die getätigten Verbindungen zu führen.
Es ist nur ortsfester Betrieb mit einer maximalen Sendeleistung von 25 W (ERP) mit horizontal polarisierten Antennen erlaubt. Außerdem darf nur SSB und CW (Morsen) durchgeführt werden.

Quellen/Links:(pdf) Nutzungsbestimmung für 50-Mhz-Betrieb von bundesnetzagentur.de
http://www.bundesnetzagentur.de/cae/servlet/contentblob/38244/publicationFile/6593/Vfg362006NutzungsbestimmunId7406pdf.pdf

(pdf) Formular zur Betriebsmeldung einer 50-Mhz-Funkstelle von bundesnetzagentur.de
http://www.bundesnetzagentur.de/cae/servlet/contentblob/153782/publicationFile/6582/FblBetriebsmeldung50MHzpdf.pdf

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Änderungen der Klasse E (2006)

Die Klasse E durfte vor dem Jahr 2006 nur zwischen 144-146 Mhz und 430-440 Mhz funken. Klasse E Funkamateuren war somit keine Nutzung der Kurzwelle (Frequenzen zwischen 3-30 Mhz, die weltweite Ausbreitung ermöglicht) erlaubt. Außerdem war die Sendeleistung auf 10 W EIRP beschränkt und die Prüfung wurde nur national bzw. von sehr wenigen Nachbarländern anerkannt worden.

Seit dem 01. September 2006 dürfen von Funkamateuren mit der Klasse E folgende Frequenzbereiche genutzt werden:

  • Teile der Kurzwellenbereiche (160m - 1,8 Mhz; 80m - 3,5 Mhz; 15m - 21,0 Mhz; 10m - 28 Mhz)
  • VHF und UHF-Frequenzen (2m - 144 Mhz; 70cm - 430 Mhz)
  • Teile der SHF-Frequenzen (3cm - 10 Ghz)

Für die Klasse E wurde auch die Ausgangsleistung angehoben. Sie darf bis zu 75 W auf 2m und 70 cm sowie 5W auf 10 Ghz betragen. Die Ausgangsleistung auf Kurzwelle beträgt 100 W bzw. 75 W in sekundär zugewiesenen Bereichen.

Quellen/Links:(pdf) Änderungen der Amateurfunkverordnung (AFuV) treten am 01.09.2006 in Kraft von darc.de
http://www.darc.de/m01/vinf06026.pdf

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Internationaler Betrieb

Trotz verschiedener Abkommen kann nicht immer problemlos im Ausland Funkbetrieb durchgeführt werden. Viele Länder akzeptieren eine gültige Amateurfunkgenehmigung eines anderen Landes. Gegebenenfalls muss jedoch eine Gastlizenz beantragt oder im Extremfall eine gesonderte Amateurfunkprüfung abgelegt werden.

Das gegenseitige Anerkennen von Prüfungsbescheinigungen und Amateurfunkzulassungen wird durch die CEPT geregelt.

Die Empfehlung zum Anerkennen von Prüfungsbescheinigungen der Klasse A heißt CEPT T/R 61-02
und für Amateurfunkzulassungen CEPT T/R 61-01

Für die Klasse E lautet die Empfehlung ECC(05)06
Diese wird allerdings nicht von allen Ländern umgesetzt!

Im Ausland wird das eigene Rufzeichen mit einem Zusatz ergänzt(Erklärung: Rufzeichen), um deutlich zu machen, dass vom Ausland operiert wird.

Beim Funkbetrieb im Ausland sollten aber immer die Bestimmungen des Gastlandes beachtet werden!

Quellen/Links:Allgemeine Auslandsinformation für deutsche Funkamateuere von darc.de
http://www.darc.de/ausland/new/allgemein.html

Amateurfunk im Urlaub auf peter-rachow.de
http://www.peter-rachow.de/afuvacat.htm
zuletzt geändert am 20. 6. 2010